Unter dem Motto „Zukunftswerkstatt“ fand am 12. 6. der Fachschaftstag in den Räumen der ESG im Karl-Jaspers-Haus statt. Einige Tage im Voraus wurde mit Flyern, Plakaten und Ankündigungen Werbung für diese Veranstaltung gemacht.

Der locker durchstrukturierte Tag begann mit einem entspannten Frühstück im ESG-Garten, gefolgt von ein paar aktivierenden, gruppendynamischen Spielen.

Mit Hilfe einer veranschaulichenden Powerpoint Präsentation wurden im Anschluss daran der Aufbau und die Aufgabenfelder der verschieden Kommissionen und Gremien an der Theologischen Fakultät vorgestellt, sodass auch der Fachschafts- und Gremienarbeit bis dato Fremde einen Überblick über diese Strukturen bekamen.

Daraufhin wurde die für den Tag vorgesehene Gruppenmoderationsmethode des  Open Space vorgestellt. Die Methode zeichnet sich durch eine innere Offenheit aus, indem die Teilnehmer eigene Themen und Anregungen ins Plenum bringen und dazu eine Arbeitsgruppe gestalten, der sich andere Teilnehmer mit ähnlichen Interessen anschließen können. In zwei Runden gab es so am Freitag je vier Bereiche, zu denen sich Gruppen fanden.

Erklärtes Ziel des Zukunftstages war es, durch die strukturelle Offenheit der Open Space Methode auch Raum zu bieten für frische Ideen und Anregungen von denjenigen Studierenden an der Fakultät, die bisher vielleicht nicht an der aktiven Fachschaftsarbeit beteiligt waren. An diesem Tag haben insgesamt rund 25 interessierte Menschen den Weg ins Karl-Jaspers-Haus gefunden, um ihre Vorstellungen und Meinungen für die Zukunft der Fachschaft Theologie fruchtbar zu machen.

Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen, das – wie alle anderen Mahlzeiten an diesem Tag von der Fachschaft Theologie vorbereitet und gesponsert wurde – begann nachmittags die Gruppenarbeitsphase zu den ersten vier zuvor gebildeten Themenbereichen.

Besprochene Themen in dieser Runde waren zum Einen der anstehende Wegfall der Qualitätssicherungsmittel in ihrer jetzigen Form und mögliche Wege, damit umzugehen, zum Anderen neue Ideen, den Fachschaftsraum umzugestalten und besser zu nutzen, eine mögliche Umstrukturierung und Erweiterung der bisherigen Fachschaftsstruktur, sowie neue Ideen für von der Fachschaft veranstaltete Aktionen. Zwischendurch konnte sich frei an Kaffee und Waffeln bedient werden.

Die zweite Runde beschäftigte sich mit anderen Themenbereichen, darunter neuen Ideen für den Studientag, einer Diskussion über die jetzige Struktur der Orientierungstage für Studienanfänger und Studienortswechsler, sowie generell das Thema der Außenwirkung und Attraktivitätssteigerung der Fachschaftsarbeit. Hierbei wurde deutlich, dass der Fokus in Zukunft stärker darauf liegen sollte, die Fachschaft generell transparenter zu machen, für Lehramtsstudierende mit Theologie als Haupt- oder Nebenfach attraktiver zu gestalten und auch Studienanfängern die sich durch die Fachschaftsarbeit bietenden Möglichkeiten, das Leben an der Fakultät aktiv mitzugestalten, stärker zu vermitteln.

Die Ergebnisse aus beiden Gruppenarbeitsphasen wurden abschließend im Plenum vorgestellt und zu Themenbereichen gebündelt, die die aktive Fachschaft in Zukunft diskutieren und ggfs. umsetzen möchte.
Abgerundet wurde der arbeitsreiche, aber konstruktive Tag durch ein der angenehmen Atmosphäre entsprechendes Grillen im PTS-Garten, das nochmals Raum sowohl für weiterführende, als auch private Gespräche bot.

Ein Bericht von Alexander Stichternath